Trauer nach der Katastrophe: Vom Friedhof zu Facebook?

Trauern die Menschen in Zukunft nur noch online? Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen habe ich mich für dpa mit der Trauerkultur auseinandergesetzt – angesichts der unzähligen Beileidsbekundungen, die das Internet überschwemmten.

„Die unfassbare Tragödie lässt Worte versagen“, heißt es auf einer der vielen Facebook-Kondolenzseiten, die eigens nach dem Germanwings-Absturz eingerichtet wurden. Die Welt trauert öffentlich – im Internet. Nach der Katastrophe drücken unzählige Nutzer ihr Mitleid mit den Opfern in sozialen Netzwerken aus. Die Lufthansa stellt den Hashtag #indeepsorrow (in tiefer Trauer) zu ihren Auftritten, die Logos des Konzerns und anderer Airlines sind ergraut. Tokio Hotel, Boris Becker, Sarah Connor – auch Prominente tun ihre Trauer kund. Doch die Pixel-Kerze wird das Grablicht nicht ersetzen, sagen Experten – und für die Hinterbliebenen zählt vor allem eins: echter Trost.

Weiter bei der Sächsischen Zeitung…

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